Bericht Erntedankturnier 2026

Wir dürfen zu Gast sein bei Martin und Petra in Gmünd Grillenstein. Das bedeutet für uns maximale Vorfreude, Wiedersehensfreude und Wohlbefinden.

Margit bedankt sich und stimmt uns auf einen vergnüglichen Bridgenachmittag mit anschließendem Buffet von Martin ein. Die Trachtenmode wird zu diesem Anlass sehr unterschiedlich interpretiert. In Dirndln, Lederhosen und Trachtenjankern bieten wir ein buntes Gruppenbild. Monika erscheint mit Edelweißschmuck und erntet Heiterkeit durch ihre Worte: „Mein Dirndl ist derzeit nicht kompatibel zu mir!“

Wir spielen Howell 13 Runden zu je 2 Boards mit Anne und Horst am Sitzenbleibertisch. Die anwesenden Hunde rotieren ohne Probleme im Takt der Bridgerunden. Ein Glas bricht – Scherben bringen Glück! Eine Karte liegt am Boden. Sie kann ohne große Verzögerung schnell und richtig zu geordnet werden. Größtes Missgeschick sind N-S vertauschte Karten. Sie bedeuten Arbeit für Margit und Emma und haben Konsequenzen im Resultat. Kurzzeitiges Aufbegehren und Widerrede in Bridgepartnerschaften nach Missverständnissen erreichen kaum die Aufmerksamkeit der umliegenden Tische.

In der Nachlese der Verteilungen und gemachten Spiele ist im gesamten Turnier ein Kleinschlemm gespielt worden, ein anderer versucht worden. Einfache Hebungen ohne Hindernisse bleiben die Ausnahme. Die Einschätzungen, ob ein Spiel in Ohne zielführend ist, differieren immer wieder einmal.

Als Partnerin von Trude im Rang einer Urlaubsvertretung von Helga hätte ich mir ein leichteres Spiel und Trude eine bessere Performance von mir gewünscht. Wir tragen nicht nur die rote Laterne, sondern erhalten auch einen Trostpreis von unserer lieben Margit. Wir betrachten es als Chance zum Üben für kommenden Mittwoch und freuen uns mit dabei zu sein.

Als Martin das Buffet anrichtet, informieren sich die Hungrigen alsbald möglichst unauffällig über die Vielfalt. Von Kürbis-Ingwer-Suppe über verschiedene kalte Köstlichkeiten bis zum Nachspeisenbuffet mit Weintrauben-Tiramisu nach Martin´s Art bleibt kein Wunsch unerfüllt.

In lockerer Atmosphäre geben Emma und Peter die Siegerrunde aus.

Margit nimmt Zusagen für die Clubausrüstung in Waidhofen mit Bridgemates III mit großer Freude entgegen und bedankt sich bei allen für die großzügige Spendenbereitschaft. Eine detaillierte Aufstellung wird an anderer Stelle folgen. Die Zuversicht wächst, dass die Ausrüstung vollständig finanziert werden kann, wenn die bisherige Ausrüstung weiterverkauft werden kann.

Von den eingesammelten Wortspenden hier eine kleine Auswahl:

Ich bin dankbar für diesen schönen Nachmittag.— Ich bin dankbar dafür, dass wir überhaupt noch da sind.— In diesem Ambiente von Martin serviciert zu werden kompensiert die schlechten Karten — Ich bin aus vollem Herzen dankbar, dass die Harmonie beim Bridgespiel mit meinem Partner erhalten geblieben ist.— Wir haben uns heute beim Spiel sehr wohl gefühlt.— Ich bin dankbar, dass ich wieder live mit meiner Partnerin spielen konnte. — Wir bleiben Euch erhalten! (eine aufregende Geschichte von Anne und Horst)

Ich bin gerne ein Teil von dieser Bridge- „Lebendigkeit“!  – mlG, Inge